DeepL – KI übersetzt am besten

Ich schreibe meine Artikel zuerst auf deutsch und hatte bisher Google Translate benutzt, um die englische Version zu erstellen. Das war zu ca. 80% gut, noch etwas poliert, dann war auch die zweite Sprache online.

Ein Kollege hatte mich gestern darauf hingewiesen, dass der DeepL Übersetzer eine viel bessere Übersetzungsmaschine für mich sein könnte. Ich habe es ausprobiert, und ich bin begeistert. Im direkten Vergleich mit Google Translate ist der DeepL Übersetzer um Längen besser darin, meine deutschen Artikel ins Englische zu übersetzen.

Was macht DeepL so besonders? Ich denke, es ist die konsequente Anwendung von neuronalen Netzen, maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz. Auf der DeepL Presse Webseite ist das so beschrieben:

„2016 – Das Team beginnt damit, ein neuronales Netzwerk zu konstruieren, das in der Lage ist, jede Art von Text zu übersetzen. Es wird später als DeepL Übersetzer bekannt. Dieses System baut auf jahrelanger Erfahrung des Teams mit maschinellen Lernverfahren und natürlicher Sprachverarbeitung auf und wurde mit über einer Milliarde hochqualitativer Übersetzungen trainiert, die durch Linguees Web-Crawler gesammelt wurden.“

Jetzt sind weitere 3 Jahre vergangen, und DeepL wird immer besser. Das ist es, was mich an guter Technologie so begeistert. Weiter so, DeepL Team!

Der Wettlauf zwischen Regulierung und Innovation

Während in der Politik und der Wirtschaft noch diskutiert wird, wie Künstliche Intelligenz (KI) reguliert werden soll, schreitet die Entwicklung neuer KI-Lösungen voran. Es ist ein Wettlauf. Neue und bessere Roboter werden gebaut, für die Küche und für das Militär.

Algorithmen übernehmen mehr und mehr Entscheidungen. Dabei können bestimmte Gruppen von Menschen benachteiligt werden, wie es im Oktober 2019 in den USA geschehen ist. Dabei sind die Algorithmen nicht per se „böse“. Sie verstärken die Vorurteile, die Menschen schon haben. Sie legen schonungslos offen, wie wir denken, weil unser Denken die Datensätze und die KI-Regeln (meist unbewusst) beeinflusst.

Ich glaube, dass neue Regulierungen da nur bedingt helfen. Wir haben jetzt schon sehr gute Gesetze, die sicherstellen, dass alle Menschen gleichgestellt sind. Die Anwendung der bestehenden Gesetzte und Regulierungen ist wichtig. Und noch wichtiger ist es, sich bewusst zu werden, wie KI Systeme lernen und wie wir sicherstellen, dass KI Systeme die aktuellen Regelungen einhalten.

Ich vermute, dass es da noch viel Forschungsbedarf gibt. Das Verhalten von KI-Systemen in die richtigen Bahnen zu lenken, darin liegt eine Chance für uns, die Zukunft positiv zu gestalten.

Macht dir das Angst? Nun, was wäre denn die Alternative? Die Anwendung von KI-Systemen zu verbieten? Ich glaube, das wäre schlimmer, weil es eine Schattenwirtschaft entstehen lassen kann, die KI Systeme weiter entwickeln. So ähnlich wie es Drogenkartelle gibt, die verbotene Geschäfte treiben. Doch mit der KI ist es viel gefährlicher, wenn sie im Verborgenen entwickelt wird, vielleicht sogar mit viel Geld und Ressourcen. Es ist gefährlicher, weil sie so mächtig ist.

KI kann im Guten wie im Bösen genutzt werden. Lasst uns die neuen Werkzeuge zum Wohle der Menschheit einsetzen. Dazu gehört vor allem Aufklärung und Transparenz. Lasst uns verstehen, wie jetzt schon vorhandene Regulierungen und Gesetze am besten angewendet werden können. Lasst uns KI-Techniken in den Schulunterricht behandeln, bildet die interessierte Öffentlichkeit weiter. Je mehr Menschen über KI Bescheid wissen, desto besser können wir sie im Griff haben. Neue Regulierungen helfen da nur bedingt.

Übrigens: Je näher wir der technologischen Singularität kommen, in der KI Systeme unkontrollierbar werden, desto mehr sollten wir diese Debatte über Regulierung führen. Vielleicht werde ich dann auch meine Meinung ändern.

Maschinelles Lernen schützt Honigbienen

Nach einigen kritischen Gedanken schreibe ich heute über einen Artikel, der mir zeigt wie die Technologie des maschinellen Lernens tatsächlich etwas sehr Gutes für diese Welt leistet: Deep Learning hilft Honigbienen zu schützen (englischer Blog Post). Dabei geht es um ein Thema, das in der IT schon viele Jahre in aller Munde ist: Automatisierung!

Hier wird das Auszählen und Auswerten der Waben der Honigbienen automatisiert und so bekommen Imker viel einfacher Informationen über den Gesundheitszustand ihrer Bienenstöcke. Ich finde das so cool und freue mich, dass Forscher daran arbeiten.

Immer öfter lese und höre ich, dass das Sammeln der Daten und das Aufstellen des Datenmodells die größten Hürden sind beim Einsatz von maschinellem Lernen. So ist es auch hier.

Die Algorithmen und Werkzeuge werden beschrieben, aber es fällt kein Wort über Infrastruktur. Das würde mich interessieren: Wo laufen die Werkzeuge und was kann da besser gemacht werden? Ich vermute mal, dass dieser Fall gut in einer Public Cloud aufgehoben ist.

Vielleicht treffen ich am 10./11. Dezember 2019 den Autor dieses Blog Posts auf der Machine Learning Conference in Berlin.

1984, Alfred Nobel und künstliche Intelligenz

Ich hatte geschrieben, dass ich einen positiven Beitrag für diese Welt leisten will und dass ich mich um die Verbreitung von maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz kümmern werde. Passt das überhaupt zusammen? Wie sieht der positive Beitrag von künstlicher Intelligenz heute aus?

Amazon Alexa, Google Home, Apple Siri, selbst fahrende Autos, intelligente Webseiten sind die Vorboten einer Welle von künstlicher Intelligenz, die gerade erst im Entstehen ist. In den Medien werden diese Vorboten oft kritisiert. Ist der freizügige Umgang mit unseren Daten vertretbar? Ohne unsere Daten, ohne viele Daten, funktionieren maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz nicht. Sind wir bereit, diesen Preis zu zahlen?

Wenn Du Dich mit künstlicher Intelligenz beschäftigen willst, dann empfehle ich Dir wärmstens, den Roman „1984“ von George Orwell zu lesen. Orwell hat ihn 1947/1948 geschrieben, er wurde 1949 veröffentlicht, und er ist aktueller denn je. „Big Brother is watching you!“ In diesem Roman begleiten wir Winston, der im Ministerium für Wahrheit arbeitet und Zeitungsartikel umschreibt, damit vorhersagen der Regierung als wahr im Archiv stehen, auch wenn sie nicht eintreffen. Und Winston wird wie alle Bürger tag und nacht über Telescreens in ihren Wohnungen und bei der Arbeit beobachtet. Die Telescreens erinnern mit an Geräte wie Amazon Alexa, die auch mithören – und bald auch beobachten, wie die Telescreens im Roman „1984“. Was viele Jahre als irrwitzige Science-Fiction erschien, ist heute Alltag.  Lies den Roman und mache Dir selbst ein Bild von der Welt, die wir mit künstlicher Intelligenz erschaffen könnten.

Neue Technologien sind erst einmal neutral. Wie ein Küchenmesser. Es kann zum Kochen benutzt werden, oder man kann damit Menschen verletzen. Das Gute und das Böse sind beides möglich. Alfred Nobel hat Dynamit erfunden, um etwas Gutes zu bewirken. Er wollte den Bergbau vereinfachen. Das hat er auch geschafft. Aber dann wurde Dynamit auch benutzt, um Kriege zu führen. Das hat Nobel so sehr zu schaffen gemacht, dass er sein Vermögen eingesetzt hat, um die Nobel-Preise zu ermöglichen.

Jede neue Technologie steckt in diesem Zwiespalt. Seit der Steinzeit. Der Speer sorgte für Essen, wenn damit ein Tier erlegt wurde. Und er wurde auch für Kämpfe zwischen Menschen benutzt. Dieselben Seiten gibt es bei der Dampfmaschine, der Elektrizität, Motoren, Flugzeugen, Kernspaltung, was auch immer.

Auch maschinelles Lernen und die künstliche Intelligenz sind in der Lage, das Leben der Menschen ungemein zu erleichtern, autonom fahrende Fahrzeuge werden die Straßen sicherer machen und wir werden keine Zeit mehr in Staus vergeuden, sondern sie nutzen. Die Schattenseiten könnten eine umfassende Überwachung und Transparenz meiner Daten sein. Wer weiß.

Ich freue mich auf die Arbeit mit neuen Technologien. Ich glaube, dass die Welt am Ende dadurch ein Stück besser wird. „Technology as a force for good“, forderte der VMware CEO Pat Gelsinger. Das stimmt. Wir müssen aber auch reflektieren und ethische Aspekte berücksichtigen. Die Ethik neuer Technologien, das ist ein ganz eigenes Feld, ein wichtiges Feld. Wir müssen aufpassen, dass wir bei allem Fortschritt das nicht vernachlässigen.

Das ist ein Kernthema für meine Arbeit bei VMware.

Mein Weg zu künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen

Eines meiner persönlichen Ziele ist es, einen positiven Beitrag in dieser Welt zu leisten. Dazu gehört für mich ehrenamtliche Arbeit, Familie und Freunde zu unterstützen, aber auch mein Beruf als Mitarbeiter bei VMware.

Menschen geben Geld aus für Dinge, die Ihr Leben verbessern. Firmen bieten die Dinge an. Das können Produkte oder Dienstleitungen sein.

In diesem Kontext betrachte ich künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen (KI/ML). Können Produkte und Dienstleitungen durch KI/ML besser werden? Kann KI/ML einen positiven Beitrag für das Leben der Menschen leisten? Für viele ist dies eine offene Frage. Es gibt Befürworter und Skeptiker. Ich gehe davon aus, dass die Antwort „ja“ ist.

Dann folgt daraus die Frage: Wie kann ich mit meiner Arbeit bei VMware dabei helfen?

VMware ist eine Firma, die modernste IT Infrastrukturen anbietet. IT Infrastrukturen sind das Rückgrat für Unternehmen. Dort verwalten Unternehmen ihre Produkte, ihre Kundendaten, ihre Prozesse und Kommunikation. Und immer mehr Unternehmen nutzen IT Infrastrukturen, um ihre Produkte zu verbessern, oder sogar ganz neue Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Und diese Produkte bzw. Dienstleistungen sollten idealerweise das Leben der Menschen verbessern.

Wenn nun ein Unternehmen KI/ML nutzen möchte, muss es zuerst überlegen, wofür diese eingesetzt werden soll. Was ist der Grund für den Einsatz von KI/ML? Dann folgt die Überlegung, welche Technologie, welche Algorithmen oder welche Kombination von Technologien und Algorithmen am besten für diese Anforderung geeignet sind.

Dann folgt die Bestimmung der KI/ML Infrastruktur. Und an diesem Punkt kann VMware eine sehr gute Basis liefern. Hier kann ich meinen positiven Beitrag für die Welt liefern, indem ich helfe die Punkte zu verbinden. Das Potenzial von VMware, die Menschen, die Unternehmen, die Technologie, die Ethik, und andere Aspekte, die beim Einsatz vom KI/ML wichtig sind. Es ist ein komplexes Feld mit vielen Anhängigkeiten. KI/ML wird immer mehr Bereiche erobern. Der Beitrag von VMware für die IT Infrastruktur dieser Welt kann signifikant sein. Ich weiß nicht, wie er genau aussehen wird. Es ist eine Reise mit ungewissem Ausgang. Aber es ist eine spannende Reise.

Ich folgenden Beiträgen werde ich meine Reise dokumentieren. Ich werde Fragen aufwerfen, und vielleicht auch einige Fragen beantworten. Es ist meine persönliche Sicht auf die Welt neuer Technologien.